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WICHTIG: Spielerinnen und Spieler dürfen die folgenden Informationen nicht lesen. Ansonsten können sie leider nicht mehr als SCs an der Veranstaltung teilnehmen.

Allgemeine Informationen für NSCs Rathad na Gearr

Grundsätzlich bieten wir zwei Arten von NSC-Rollen an: GSC (Gesetzte Spieler-Charaktere) und normale NSC-Rollen. Als Gesetzter Spieler-Charakter bekommst Du eine Rolle, die wir auch gerne zusammen ausarbeiten können, und spielst den Charakter relativ frei auf der Con. Du bekommst einige Plotinfos und solltest entsprechend Deiner Rolle den Plot auch vorantreiben. GSC sind praktisch genauso intime wie die SC-Charaktere, sie sollen sich allerdings ab und an mit der SL austauschen.
Klassische NSC-Rollen sind bei uns nicht die ganze Zeit IT. Die Rolle ist stärker vordefiniert und wird häufig bei Bedarf eingesetzt, wenn sie gebraucht wird.

Wir bieten Dir Vollverpflegung mit allem drum und dran: Morgens gibt es ein gemeinsames Frühstück mit Briefing. Den Tag über gibt es Kleinigkeiten wie belegte Brote und viel Schokolade. Abends gibt es ein warmes Essen, Samstagabend ein größeres Essen mit mehreren Gängen. Dazu gibt es Wasser, Saft, Tee und Kaffee.

Wir haben einen eigenen NSC-Bereich, in dem Du Dich ausruhen und essen kannst. Dort kannst Du auch jederzeit in ein Plotbuch gucken, um Dich über den Plot und den Stand der Handlung zu informieren. Als NSC wirst Du immer wissen, warum Du gerade tust, was Du tust.

Alle Rollen haben eine eigene Motivation, d.h. Du handelst aus einem Grund, der dem Charakter auch einleuchtet (und nicht, weil die SL das sagt). Unser Ziel ist es, dass die SCs möglichst den Unterschied zwischen anderen SCs und den NSCs gar nicht bemerken. Wenn Du im Vorfeld Ideen zu einer Rolle hast, dann lass uns das wissen, wir bauen gerne ein, was möglich ist.

Rollenbeschreibungen
Die Rollen sind sehr vielfältig und lassen sich grob in drei Gruppen einteilen:

1. Die Töchter der Häsin - NigheanGhearr [sprich: Nijann-Jarr]
Die Töchter der Häsin sind die ideellen Nachfolgerinnen von Edana MacCardhù, der letzten Häsin. Sie war Teil einer Gruppe von sechs Getreuen, die dem König als Begleiter dienten und nach seinem Tod sein Erbe versteckten. Die Häsin hat als Versteck das Gleann nan Luibhean [Glänn nann Lüiwann], das Tal der Kräuter im Gebiet der MacOguillebhuide gewählt. Um ihr Erbe zu schützen, versammelte sie Vertraute um sich, die ihr Erbe nach ihrem Tod weiter bewahren sollten. Aus diesen formte in den letzten 50 Jahren eine Art Orden, der sich selbst „Töchter der Häsin“ nennt. Da die Häsin eine Heilerin der Comann nan Slànaighearan war [sprich: Komaun nan SLAHni-eran], haben sich die Töchter der Gewaltlosigkeit verschrieben. Allerdings haben sie sich anderweitig Hilfe besorgt in Form der sogenannten Wächter, auf Gälisch „Gocaman“.

Auftreten: Die Töchter haben im Tal das Sagen und treten als weise Beraterinnen auf, die allerdings sehr deutlich sagen, wenn ihnen etwas nicht passt. Sie sehen sich immer noch als Mitglied der Comann, auch wenn sie längst unabhängig von deren Befehlshierarchie der Gilde leben. Die dunkelrote Farbe der typischen Heilertracht haben sie aber beibehalten, ergänzt um ein Symbol der Häsin. Sie sehen sich als ehrliche Verwalter des Erbes ihrer Gründerin.

Vorgeschichte: Nachdem es sich vor etwa 50 Jahren abzeichnete, dass sich kein Nachfolger für den letzten König Duncan finden lässt, mussten die Getreuen einen Weg finden, auch nach ihrem Tod einen möglichen Nachfolger zu prüfen. Dazu legten sie jeweils einen Rätselpfad an, an dessen Ende eines der sieben Kronenstücke des letzten Königs versteckt lag. Die Träger dieser Kronenstücke werden den nächsten König bestimmen können. Die Häsin wählte ein Tal, das aufgrund seiner reichen Kräutervorkommen der Göttin Brìdghe [Briid] heilig ist. Nach ihrem Tod wurde die Häsin in einem Grab beigesetzt, ihre Helferinnen setzten ihre Wache als Töchter der Häsin fort, einer Vereinigung, die noch von der Häsin selbst begründet wurde. Bislang blieben sowohl Tal als auch die Töchter unbehelligt von den Gefahren, die das Land der MacDaragh heimsuchen sollten. Bislang haben auch noch nicht viele MacDaragh versucht, den Weg der Häsin zu beschreiten – die Töchter der Häsin blicken demnach mit einer gewissen Vorfreude auf die Ankunft der Gäste.

Funktion der Rolle: Die Töchter der Häsin werden die Aufgaben stellen, die die Kelten bestehen müssen und diese gegebenenfalls moderieren, falls dies nötig sein sollte. Sie sind dabei zur Neutralität verpflichtet, das heißt sie müssen jeden, der eine Aufgabe versucht zu lösen, gleich behandeln.

Zitate: „Der Wille der Häsin ist auch unser Wille.“ „Nur wer vor den Augen der Göttin besteht, verdient es auch, den Weg der Häsin bis zum Ende zu beschreiten“. „Der Segen der Brìdghe sei mit euch!“

2. Kelten aus dem Clan MacOguillebhuide [sprich: MäkOgilwie]
Die MacOgylvie [Mäk Ogilwie] sind einer der sechs Unterclans des Stammes der MacDaragh. Der Laird des Clans, Moncroibhe MacOgylvie [MONkriv] ist als Anführer seines Clans immer gleichzeitig auch der Rianadair des Königs, ein Amt, das in etwa dem eines Truchsesses gleichkommt. Daher verlangte der Clan, ihren Laird als Nachfolger des letzten Königs Duncan bestimmen zu können – was die anderen Clans allerdings ablehnten.
Dem Clan MacOgylvie geht es vergleichsweise gut, er ist bislang in kaum eine Auseinandersetzung verwickelt, was ihm viele Kämpfer und Ressourcen verschafft. Moncroibhe versucht im Gegenzug für Truppen und Ressourcen die Stimmen der anderen Clans für ihn als König zu gewinnen, bislang allerdings noch ohne Erfolg.

Vorgeschichte: Der Clan teilt sich in zwei Sippen auf: Die Sippe der Suilsearbhan [SUHL SCHÄ-re-ven, „scharfes Auge“] stellt traditionell den Laird und siedelt an den Hängen der Grampians. Silber und Halbedelsteine machen sie reich, ihr Sippentier ist der Steinbock. Zwischen Meer und Bergen lebt die Sippe der Coimheadair [KAW-ve-där, „Wächter“], sie bewachen die Burg Dùn Fothair, wo einst die Insignie des Königs verwahrt wurden. Ihr Zeichen ist der Hummer. Der aktuelle Laird Moncroibhe ist mit Muireall Coimheadair MacOguillebhuide verheiratet – traditionell wird die Hummersippe durch Heirat an die Lairdssippe gebunden. Beide sind bereits alt, die Übergabe an die Nachfolgende Generation steht bevor. Vor allem zwei Kandidaten haben sich in Stellung gebracht:

Morbheinn Suilsearbhan MacOguillebhuide
Der älteste Sohn Morbheinn steht für einen strengen Kurs gegen die restlichen Clans. Die MacOguillebhuide stellen den Rianadair, der König ist fort, also stellt der Clan nun den König. Morbheinn hat unter den Suilsearbhan viele Anhänger. Besonders der erste Krieger des Clans Gallchobhar steht ihm zur Seite. Morbheinn hat bereits mehrere Versuche unternommen, bei den restlichen Clans für seinen Anspruch (respektive noch den seines Vaters) auf die Königskrone zu werden, dabei aber nicht gerade viel Erfolg gehabt.

Mordag Coimheadair MacOguillebhuide
Die zweitgeborene Tochter wurde mit Odhran, dem Sohn des Ceannfinns der Coimheadair Oighrig, verheiratet. Sie steht mehr für den Ausgleich und konnte sich in letzter Zeit bei ihrem Vater durchsetzen. Dieser lies daraufhin den Anspruch auf den Königstitel fallen und setzt seither auf eine Verhandlungslösung. Dieser Umschwung ist bei vielen der Suilsearbhan sehr umstritten. Mordags Position ist somit bei ihrer angeheirateten Sippe stärker als bei ihrer Vatersippe. Sie hat die Spieler in das Tal eingeladen, um sie einzubinden und so Kontrolle über die Suche nach dem Kronenstück ausüben zu können.

Funktion der Rolle: MacOguillebhuide erfüllen zwei Funktionen: Mordag und ihr Gefolge von Coimheadair treten als Gastgeber auf. Sie wollen den Rätselpfad gemeinsam mit den Gästen beschreiten und sich dabei gegenseitig unterstützen. Morbhein und sein Gefolge von Suilsearbhan sollen die Gegner für die Spieler sein, bei denen man allerdings die Gesetze von Gastrecht und Ehre beachten muss. Sie sollen als Konkurrenten bei der Suche nach dem Kronenstück auftreten und den Spielern so die Erfüllung der Aufgaben erschweren. Wenn die Spieler hierbei die Regeln des keltischen Gastrechts missachten, dann kann es auch zu Auseinandersetzungen kommen – was allerdings schwere Konsequenzen für den Spielhintergrund haben wird. Morbheinn ist nicht damit einverstanden, dass seine Schwester Mordag als Gastgeberin auftritt. Das Tal liegt im Sippenland der Suilsearbhan und damit hat sie kein Recht, den Gastgebertitel für sich zu beanspruchen.

Zitate der Suilsearbhan: „In diesen finsteren Zeiten ist es wichtig, nach vorne zu blicken. Mit einem neuen König aus dem Haus Ogylvie werden wir die Clans einen, die Besatzer vertreiben und dem Land den Frieden bringen. (leiser) Natürlich nur so lange, bis ein würdiger Nachfolger aus dem Haus MacLeomhann gefunden ist.“ – „Wie schon in der Urkunde von Dùn Fothair aus dem Jahre 278 bestätigt wurde, ist es unser alleiniges Anrecht, dieses Land zu verwalten.“ – „Wir haben alles genau hier festgeschrieben, Ihr müsst diesen Vertrag nur noch besiegeln. Nein, es macht nichts, dass Ihr nicht lesen könnt, vertraut uns einfach! Nur noch hier unten Euer Siegel aufdrücken...“
Zitate der Coimheadair: „Willkommen im Tal der Brìdghe – wir freuen uns, euch als Gäste begrüßen zu dürfen!“ – „Die alten Wege haben nicht ans Ziel geführt – es ist an der Zeit, neue Wege zu beschreiten.“

3. Sidhe (Feenwesen) [sprich: Schi]
Das Gleann nan Luibhean ist auch Heimat vieler Sidhe, die hier leben. Strenggenommen dienen sie nicht der Göttin Brìdghe, sie sind ihrer Sache aber so zugeneigt, dass sie in ihrem Sinne handeln. Brìdghe ist als Göttin der Kräuter und des Herdfeuers eine lichte Göttin und demnach sind es lichte Sidhe, die ihr folgen. Diese Sidhe können im Lauf der verschiedenen Aufgaben auftreten. Sie stellen Rätsel, geben Hinweise oder sind auch mal Gegner der Spieler.
Wo Licht ist, da ist aber auch Schatten. Die dunklen Feenhöfe sind stets darauf aus, ihre Macht auf Kosten ihrer lichten Brüder und Schwestern zu vergrößern. Demnach können auch immer wieder dunkle Sidhe auftreten, die den Spielern das Leben zur Hölle machen können.